Fellowes Powershred 8C+8CD+6C test 2020

Fellowes Powershred 8Cd Partikelschnitt Aktenvernichter (P-4) (8 Blatt Papierschredder mit Sicherheitssperre und CD Vernichtung für Zuhause)

Die Modelle des Fellowes Powershred 8Cd sind den Modellen 8C/6C sehr ähnlich, daher nehme ich Sie in meinen Vergleich/Test auf.

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Nimmt man z.B. das Modell 8CD – enthält es einen CD-Shredder, neben einer Verarbeitungskapazität von 8 Blätter. Entscheidet man sich für den 8C enthält dieser keinen CD-Shredder aber man kann auch max. 8 Blätter gleichzeitig vernichten. Braucht man keine derart hohe Shredderkapazität genügt das Modell 6C, dass nur 6 Blätter gleichzeitig vernichten kann – allen Modellen gemeinsam ist jedoch die Cross-Cut oder Kreuzschnitt Technik zur Papiervernichtung.

Zur reinen Technik – die verwendeten Walzen wirken robust – das Getriebe zeigt aber Plastikzähne. Man sollte das Gerät also nicht (dauerhaft) überlasten, denn bereits ab 4 Blättern lässt die Verarbeitungsgeschwindigkeit merklich nach (deutlich hörbar geht es „gequälter“ weiter), was aber auch bei allen Modellen, also normal ist. Nach meiner Erfahrung sollte man das Modell 6C mit 3 bis 4 Blättern gleichzeitig belasten. Die Modell 8C / 8CD mit 4 bis 5 Blättern.Fellowes Powershred 8CD

Gemessen haben wir direkt am Gerät eine Lautstärke von 73 dB direkt am Gerät – aber auch nur sehr kurzfristig, wenn die Walzen „voll beschleunigen“ um das Papier aufzunehmen. Zumeist sitzt man ja etwas entfernt vom Schredder und oft ist auch noch eine Schreibtischwand dazwischen, so dass man mit einer Lautstärke – in etwa vergleichbar mit dem Arbeitsgeräusch eines Staubsaugers rechnen muss.

Zielgruppe der Geräte sind ganz klar private Nutzer beim 6C oder kleine Büros bei dem 8C / 8 CD Modell.

Benutzt man darüber hinaus auch CD/DVD zur Datenspeicherung fährt man besser mit dem Modell 8CD – dieser vernichtet neben CD/DVD-Medien auch Kreditkarten. Leider gibt es kein separates „Plastikfach“ – alles geht in einen großen Auffangbehälter. Die CD/DVD/Kreditkarten werden nur in 3 grobe Streifen geschnitten. Für Kreditkarten reicht diese Art der Endverarbeitung nicht aus. Man kann je nach Lage der Kreditkarte beim Einwurf noch alle Zahlen und Daten lesen.

Die Preisunterschiede sind zwischen den Geräte gering – es sind rund 10 Euro Differenz zwischen 8CD und 6C.Bei der Entscheidung sollte also der Preis keine zu große Rolle spielen.

Die maximale Kapazität von 6, bzw. 8 Blättern sollte die absolute Obergrenze sein und nicht dauerhaft genutzt werden. Bei dieser Anzahl fällt es dem Fellowes Powershreds sichtlich schwer das „normale“ Tempo zu halten. Die Papiermenge ist auf Papier mit dem Gewicht 70 gr./qm ausgelegt. Man sollte auch auf keinen Fall dickeres Papier benutzten (z.B. Karton oder die max. Anzahl von Photopapier). Die Papierstärke finden Sie auf der Verpackung Ihres verwendeten Kopierpapiers.

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Wir haben den 8CD und 6C getestet und beschreiben hier die Funktionen, Besonderheiten und Vor- bzw Nachteile.

Falls Sie sich für den 6C entscheiden gelten die Beschreibungen analog für das „kleinere“ Modell 8C

(8 Blatt Kapazität) oder 6C (max. 6 Blatt Kapazität).Fellowes Powershred 6C

Die Modelle sind vorgesehen für rund 100 Blatt zu vernichtenden Papiers pro Tag. Technisch entspricht das einer Shredder Sicherheitsstufe P-4 (d.h. es wird eine DIN A4 in 400 Kleinteile mit jeweils 4 x 35 mm Größe zerschnitten). Das Gerät kann 6 oder 8 Blatt auf einmal verarbeiten (auch mit Heftklammern). Dies kann er für die haushaltsüblichen Mengen an Papier auch für 3-4 Minuten durchhalten (für 6C, 8C, 8CD) ohne aufgrund zu großer Wärmeentwicklung zu pausieren. Nachdem das Gerät 3-4 Minuten in der höchsten Leistungsstufe gelaufen ist, braucht es eine Abkühl-Pause von rund 30 Minuten. Während der Tests waren diese Vorgaben (leider) realistisch, d.h. die Verarbeitungsgeschwindigkeit von max. 3-4 Minuten und die Pause zur Abkühlung wurden (leider) zumeist nur wenige Minuten eingehalten (insbes. die 30 Minuten Pause). Der Fellowes Shredder läuft ziemlich lange nach – die Idee dahinter ist, damit auch die letzten Papierschnipsel im Auffangbehälter landen – das nervt zwar ziemlich – ist aber bei allen Aktenvernichtern so.

Nach dem Vernichtung des Papiers oder der CDs sammeln die Geräte das Schnitt-Gut in einem 11 Liter Behälter (beim 6C) oder 14 Liter beim (8C/8CD). Die Menge entspricht in etwa einem etwas größeren Putzeimer. Damit man sich das besser vorstellen kann. Der 14 Liter Auffangbehälter ist mit 40-50 Blatt Papier-Schnittgut voll und sollte geleert werden – Tipp: nimmt man den Aufsatz öfters ab und drückt das Schnittgut kräftig zusammen, spart man sich so manchen Gang zum Mülleimer, denn 11, bzw. 14 Liter sind wirklich nicht viel, aber für einen private Haushalt ausreichend.

In einem kleinen Büro (max. ca. 4-5 Mitarbeiter) fallen pro Tag nach unserer Erfahrung nur wenig mehr als 100 Seiten an. Ob die dann wirklich alle vernichtet werden müssen, steht auf einem anderen Blatt (Arztpraxen, Notariate und ähnlich vertrauliche Bereiche natürlich ausgenommen). Für diese Büros wäre der Fellowes Powershred 8CD der Richtige aufgrund seiner höheren Kapazität – leider ist das Gerät nur mit Sicherheitsstufe P-4 ausgestattet, d.h. Mit sehr hohen Aufwand könnte man die vernichteten Seite wieder lesbar machen (Schnipselgröße 4 x 35 mm). In Büros in denen viel mit vertraulichen Inhalten gearbeitet wird, wären Papiershredder mit mindestens Sicherheitsstufe P-5 angebracht.

Für den privaten Bereich jedoch völlig ausreichend. Kein böser Nachbar würde sich wochenlang hinsetzen und einzelne Schnipsel vom Kontoauszug zusammenkleben, oder ;o).

Alle hier erwähnten Shredder haben einen Rücklauf falls sich mal Papier verheddert haben sollte – einen Papiersensor, der das Schneidwerk aktiviert und automatisch wieder abstellt. Zudem werden 2 Jahre Garantie auf das Gerät und drei Jahre auf die Schneidmesser gewährt (zu bedenken ist, daß Amazon nur 1 Jahr eingeschränkte Garantie gibt). Kauft man das Gerät „außerhalb“, hat man mehr Sicherheit. Andererseits haben wir bei Amazon noch nie Reklamationsprobleme gehabt.

Ideal wäre hier – wie auch bei den meisten Papiervernichtern eine Füllstandsanzeige, die auch entsprechend das shreddern unterbindet, wenn dass Gerät zu voll ist. Leider ist das „Sichtfenster“ nicht sehr groß (etwa Zigarettenschachtelgröße), so daß man nicht aus jeder Sitzposition den Füllstand ablesen kann.Fellowes Powershred 8CD

Zu verbessern wäre die Geräte-Serie auch durch ein anderes Material für den Moduswahl-Schiebeschalter. Dieser verhakt sich gerne und leicht. Metall oder Aluminium wäre hier besser als das gewählte Plastik. Den fehlenden Netzschalter kann man mit einer (fuss-)schaltbaren Steckdose umgehen. Ist in diesem Fall aber nicht tragisch – im ausgeschalteten Zustand braucht er nur rund 1 Watt.

Was ich aktuell nicht nachvollziehen kann, ist die enorme Preisspanne. Ich konnte Preise finden (z.B. bei idealo.de) für die Modelle 8C / 8CD die zwischen rund 45 und 70 Euro lagen – ein mittlerer Preis von max. 50 Euro scheint angebracht. Für Geräte oberhalb der 60 Euro-Marke bekommt man jedoch deutlich bessere Geräte.

Die gut lesbare, mehrsprachige Bedienungsanleitung empfiehlt, man sollte nach jeder Leerung ölen; das halte ich für angemessen. Nur so läuft der Shredder „rund“ und wird nicht mit der Zeit lauter.

Und als letztes – wieder hat niemand an einen Griff für den Papierkorb gedacht. Die Schneid-Einheit hat zwar Griffe – der Auffangbehälter – wie bei fast allen Geräte – hat nur glatte Wände, also gut festhalten ;o)
9.5 Testergebnis
Excellent!

overall score!
9.5
Nutzerwertung: 4.6 (5 votes)