Dahle Aktenvernichter PaperSAFE 22022 test

59.00

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Dahle Aktenvernichter PaperSAFE 22022 / 7-Blatt / P-4 / 14 Liter test

Erster Eindruck/Funktionstest :

Dahle Aktenvernichter PaperSAFE 22022: Dahle hat den PaperSafe 21022 schlicht und einfach in schwarz-silber designet und dieser bringt die Sicherheitsklasse P-4 mit, was einer Partikelgröße von 4,5 x 35 mm entspricht. Mit seinen knapp 4 Kg lässt er sich auch leicht in andere Räume transportieren. Die qualitative Anmutung, des Dahle PaperSafe 22022 ist – besser und noch etwas edler als auf „den Produkt-Bildern“.

Die technische Ausstattung ist mit einem leicht wackeligen Hauptschalter, der mit AUTO, Off, REV nur 3 Schalterstellungen und einer Signalleuchte etwas spartanisch, ohne hier das Wort minimalistisch zu bemühen. Die Automatik (mit Stand-by) ist aber – wie wir testen konnten – völlig ausreichend. Mehr Funktionen wären aber trotzdem gut gewesen. Der Dahle 22022-11102 wird zusammen mit einer 66eitigen, mehrsprachigen Anleitung geliefert (2 Seiten in Deutsch zur Erklärung der Piktogramme). Der Dahle PaperSafe 22022 ist kein Designerstück und fügt sich optisch unauffällig in die vorhandene „Büro-Landschaft“ ein – die Zielgruppe des PaperSafe ist laut Hersteller dabei das Homeoffice – es ist also ein „Standardgerät für den leichten Einsatz“. Das wird auch daran deutlich, dass man nur 2 bis max. 3 Minuten.

Papier vernichten kann, und dann stolze 24 Minuten (offiziell 25 Minuten) Abkühlpause hat. Nimmt man dagegen nur 4-5 Blatt – je nach Papierqualität – schafft der Dahle 222022-11102 bis zu 5 Minuten im Dauereinsatz. Aber zu den Nachteilen und Besonderheiten kommt wir später.  

Das Papierfach fasst etwa das Volumen eines dünnen Aktenordners. Der relativ kleine Auffangbehälter mit 14 Liter Inhalt ist schnell gefüllt. Danach muss zwingend geleert werden, sonst kommen Papierschnipsel von unten in die Schneiden. Leider bietet der Dahle 22022 keinen extra Einwurfschlitz für CDs/DVDs – die etwas weicheren Kreditkarten lassen sich offiziell auch in den Papierschlitz werfen, was auch besser für den Datenschutz ist. Grund: der in Kreditkarten oft eingebaute Chip. Dieser wird im CD/DVD-Shredder oft nicht „erwischt“. Der 14 Liter Behälter besitzt ein gut einsehbares Sichtfenster – die Menge an Papierschnipseln im Auffangbehälter wird nicht elektronisch überwacht. Drückt man den Papierschnipsel-Haufen von Zeit zu Zeit zusammen, passen noch einmal 15 Seiten mehr in den Auffangbehälter.

Der Papierschlitz ist recht schmal, so dass die vom Hersteller beworbenen 7 DIN A4-Seiten (in 80 g. / qm – Qualität) pro Durchgang nur durch sorgfältiges, gerades Einsetzen möglich sind. Es passen auch 8 Blatt in 70 g/qm-Qualität hinein, nur bremst das die Verarbeitungsgeschwindigkeit erheblich – gleichzeitig steigt die Temperatur mess- und fühlbar und eine frühe Abkühlpause droht. Ein einzelnes Blatt wird in 4,5 Sekunden zerschnitten, ein Stapel von 8 Blatt braucht schon 7 Sekunden. 

Diese 7 oder 8 Blatt sind aber auch das absolute Maximum, was man dem Dahle 22022 zumuten sollte. Bei dieser Menge arbeitet er schon deutlich langsamer. Will man also schnell und lange arbeiten, sollte man nicht mehr als 4-5 Seiten auf einmal nehmen. Und der Dahle Papersafe arbeitet deutlich schneller als die meisten anderen Aktenvernichter (2m pro Min.) Das bedeutet eine Einzelseite ist in 4,5 Sekunden „durch“. Und das bei sehr leisen 59 dB im Leerlauf – bei Papierkontakt wird es bis zu 63 dB, was sehr leise ist im Gegensatz zu den meisten Aktenvernichtern in dieser Preislage. Wenn man also schnell und ohne Wartezeiten fürs Abkühlen arbeiten möchte, sollte man maximal 4-5 Seiten pro Durchgang verwenden, dann bleibt es leise und das Päckchen ist in 5,5 Sekunden durch. Das der Dahle PaperSafe auch „vergessene“ Büroklammern und Tackernadeln verkraftet, brauchen wir wegen der speziell gehärteten Schneidwalzen nicht extra erwähnen. Wichtig: offiziell braucht man keine Aktenvernichter-Öl bestellen, da dieses Modell laut Hersteller weitgehend öl- und wartungsfrei ist.

Der Dahle PaperSafe-Leichtgewicht (unter 4 kg) kam bei uns in einem umverpackten Karton, das heißt es gibt einen kleineren Innen-Karton (Maße rund 31 x 17 x 40 cm). 

Die Bedienelemente sind jedenfalls „übersichtlich“: 1 LED zur Anzeige insgesamt 3 Tastenstellungen (noch eines für Rücklauf (REV) und eine für Automatik (AUTO), die nur bei Papierstau benutzt werden muss. Bei REV und AUTO leuchtet die LED-Lampe zur „Bestätigung“. Öffnet man die Schublade, wird dies erkannt und die LED-Leuchte bleibt aus. Zum Ausleeren muss man den Schalter auf O stellen. Beim Test schafft es der Dahle 22022 Papierstau selber zu verhindern, indem der Schneidmotor automatisch stoppt bei Überlast oder Überhitzung.  Der Dahle 22022 PaperSafe bleibt bei Papierstau einfach stehen, und erwartet manuelle „Rettung“. Dazu legt man den Rückwärtsgang ein (REV) und versucht es nach „dem Aufräumen“ noch einmal. Der Dahle 22022 ist aber zuverlässig und „erkennt“ die meisten „Situationen“ selbständig. Nur eine Info zu den verschiedenen Situationen (per LEDs) wäre schön – hätte den Preis aber bestimmt weiter in die Höhe getrieben.

Es gibt keine elektronische Füllstandsanzeige, sondern nur die Kontrolle über die Sichtfenster (klares Plastik). Zur Inbetriebnahme einfach den Stecker einstecken, den Hauptschalter umlegen – fertig. Der Dahle 22022 ist bereit, für den ersten Papierstapel – Heftklammern und Kreditkarten. Das Schnittgut ist durch die Sicherheitsstufe P-4 so klein, dass man es bedenkenlos als Polstermaterial für Pakete benutzen kann, oder für Karneval als Konfetti. Die Schublade für die Papierschnipsel ist leichtgängig ausgeführt – und nichts hakelt oder klemmt.

Schneidleistung 

Bei einem exakten 7 Blatt Stapel (80g/qm Papierqualität) hält man einfach in den Einwurfschlitz und die Lichtschranke erkennt das Papier, der Motor läuft an und zieht das Papier auf einmal ein. Nach dem Zerschneiden geht der Dahle 22022 selbständig und nach wenigen Sekunden in den Standby Modus – nach 30 Minuten schaltet er selbständig ab (Watt-Messgerät zeigt dabei 0,1 Watt an). Im Leerlauf läuft der Dahle PaperSafe mit 59 dB an und bei Papierkontakt erhöht er 63 dB, was immer noch keine „Lärmbelästigung“ ist, im Gegensatz zu den meisten Geräten in dieser Preisklasse. Telefonieren oder Unterhaltungen sind neben dem Gerät kein Problem. 

Der Dahle PaperSafe 22022 ist überdurchschnittlich leise, mit einem kräftigen Motor hat, der genug Power hat, um langsam (und ruhig) zu drehen und dabei trotzdem noch genügend Papier pro Durchgang zu zerschneiden. Preiswertere Aktenvernichter haben oft schwächere, und billigere Motoren, und müssen den Nachteil über höhere Drehzahlen und damit einhergehenden Motorenlärm ausgleichen, um noch ausreichend viel Papier zerkleinern zu können. 

Kreditkarten zerschnippeln ist kein Problem über den Papierschlitz – der in Karten enthaltene Chip wird zuverlässig zerschnitten – man sollte aber einen Behälter unterstellen, um die Plastikschnipsel aufzufangen, damit diese sich nicht mit dem Papier mischen. Bei CDs/DVDs hilft nur eine stabile Büroschere. 

Probleme hat der Dahle 22022 vor allem mit Spezialpapier, wie 4-Farb-Werbe-Flyer (transportiert schlecht) oder gummierten Umschlägen (verklebt schnell) – nicht immer üblich im Büro. Dünne Pappe ist aber problemlos. Wir haben dies getestet, weil wir öfter Fragen für diese Art von Tests von unseren Besuchern bekommen.

Fazit 

Das Dahle 22022 zeigt sich auch bei Dauerbelastung von 4-5 Blatt pro Durchgang für die Zielgruppe Homeoffice einigermaßen „standfest“ für den Büroalltag.  Der 14 Liter Auffangbehälter ist keine Einschränkung – eine wöchentliche Leerung reicht aus, wenn man nicht gerade versucht ordnerweise Papier zu vernichten. Die Lautstärke von 59 bis hin zu 63 dB im Leerlauf ist aus unserer Sicht als sehr gut zu bewerten und geht im „normalen Bürolärm“ vollständig unter. Zudem ist der Dahle PaperSafe sowohl Öl- als auch wartungsfrei. Dennoch sollte man den Papersafe regelmäßig ölen – zusammen mit der Leerung des Auffangbehälters – allein um die Laufruhe und Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erhalten.

Im Gegensatz dazu zeigen die meisten Aktenvernichter bereits frühzeitig „Symptome“ von Öl-Mangel. Das erkennt man daran, dass diese Aktenvernichter dann langsamer und lauter werden und/oder es entstehen schleifende Geräusche. Die „Wartungsarbeiten“ beschränken sich beim Dahle 22022 darauf ab und zu mit einem angefeuchteten Tuch den Papierstaub wegzuwischen – somit ist der Dahle PaperSafe aus unserer Sicht uneingeschränkt für das Homeoffice empfehlenswert.

Dahle Aktenvernichter PaperSAFE 22022 video test

 

7.8Expert Score
Dahle Aktenvernichter PaperSAFE 22022 test
DAHLE DAH22022 PaperSAFE 21022
Dahle Aktenvernichter PaperSAFE 22022 / 7-Blatt / P-4 / 14 Liter test Erster Eindruck/Funktionstest : Dahle Aktenvernichter PaperSAFE 22022: Dahle hat den PaperSafe 21022 schlicht und einfach in schwarz-silber designet und dieser bringt die Sicherheitsklasse P-4 mit, was einer Partikelgröße von 4,5 x 35 mm entspricht. Mit seinen knapp 4 Kg lässt er sich auch […]
Sehr gut!
7.8
PROS
  • Was uns gut gefallen hat :
  • (+) stabile Verpackung.
  • (+) ausführliches, vielsprachiges Handbuch.
  • (+) Gerät arbeitet leise (59 dB - max. 63 dB) und störungsarm.
  • (+) Papierpartikel werden in einer Schublade gesammelt, ermöglicht bequemes ausleeren.
CONS
  • Was uns nicht gefallen hat (meckern auf hohem Niveau) :
  • (-) 14 Liter Auffangbehälter gerade ausreichend für das HomeOffice
  • (-) kurze Arbeitszeit und lange Abkühlphase – für HomeOffice aber ausreichend
  • (-) zerkleinert Kreditkarten zuverlässig, aber diese haben keine extra Auffangmöglichkeit
  • (-) kein „Behälter-Voll“-Sensor 

Videos: Dahle Aktenvernichter PaperSAFE 22022 test

Sehr gut!
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Dahle Aktenvernichter PaperSAFE 22022 test
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