Duronic PS712 Aktenvernichter test

40.00

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Duronic PS712 Aktenvernichter – Kompakter Shredder bis zu 5 A4 Blatt – 12 L Auffangbehälter – Kreuzschnitt GDPR: Datenschutz – Ideal für Kleinbüro, Freiberufler, Privatgebrauch test 

Erster Eindruck:

Heute ist der Duronic PS712 bei uns im Test – auf dem Papier der zweitkleinste Aktenvernichter der Marke Duronic – wenn man den Tragehenkel eingeklappt lässt. Nachdem wir einen ersten Eindruck gewonnen haben – testen wir wie folgt:

Arbeitsgeräusch und Zuverlässigkeit.
Maximale und optimale Auslastung des Duronic PS712.

Von den reinen Zahlenwerten scheinbar ausreichend: 

  • etwas laut (in Betrieb 72 dB laut), 
  • preisgünstig (40 € Preisklasse), 
  • Sicherheitsklasse DSGVO konform (ISO/IEC 21964) also mindestens P-4. 
  • Zielgruppe (Home- Office / Kleines Büro) 
  • Schwacher Motor (200 Watt Leistung / max. 5 Blatt / 2 Min. Dauerlast / 45 min Pause). 

    Duronic PS712 Aktenvernichter test

    Duronic PS712 Aktenvernichter

Wir testen, ob der PS712 die Werte „auf dem Papier“ einhalten kann. Die Größe der Papierschnipsel halten die versprochenen

4x40mm ein, das heißt, der Duronic PS712, erfüllt die angegebene Sicherheitsstufe (P-4), für den privaten Bedarf absolut ausreichend, falls man neugierige Nachbarn oder ähnliche Personen vom „harmlosen“ Informationssammeln abhalten möchte. Hat man höhere Ansprüche, beispielweise in sensiblen Bereichen, wie z.B. Arztpraxen oder Firmen – sind noch höhere Sicherheitsstufen empfehlenswert. Aber für private Rechnungen oder z.B. Steuerunterlagen, ist die Sicherheitsklasse P-4 nach DSGVO der mehr als ausreichende Standard.

Das anthrazit-schwarze Design des Duronic PS712 passt optisch unauffällig in jede gewöhnliche Bürolandschaft. Der PS712 fällt quasi nur auf, wenn er mitten im Raum steht. Ein Platz unter dem Schreibtisch, ist bei der geringen Höhe von etwa 31 cm natürlich kein Problem (31 x 30 x 17cm) – das Gerät ist nur knapp höher als ein DIN A4-Blatt. 

Zudem ist der Duronic sehr kompakt und leicht (knapp unter 4 kg Gewicht) – und mit einem ausreichend großen Auffangbehälter von 12 Liter ausgerüstet. Mit 2 Minuten maximaler Dauerlast, war der Auffangbehälter fast gefüllt. Der Kreuzschnitt produziert einen Berg aus Papierpartikeln, welcher ab und zu – das Sichtfenster ist kleiner als eine Postkarte und sitzt mittig auf dem Gehäuse – umgeschubst und/oder zusammengedrückt werden sollte, wenn man nicht alle paar Minuten ausleeren möchte. 

Nahe am Papier-Einwurfschlitz befinden sich die (mindest-) Bedienfunktionen des Duronic PS712 – per Schiebeschalter kann zwischen „FWD“(Vorwärts), AUTO, OFF, „REV“(Rücklauf), gewählt werden. Im AUTO-Modus startet der PS712 bei Kontakt von Papier und Einwurfschlitz und beendet das Schreddern automatisch, wenn es kein neues Papier mehr gibt. Die „“REV“ (Rücklauf)-Funktion half uns bei der Behebung von 3 der 5 provozierten Papierstaus, obwohl der Rücklauf nicht dieselbe Power hat wie im Vorwärtsbetrieb. In zwei Fällen mussten wir den PS712 ausschalten und das restliche Papier mit Pinzette und Flachzange aus dem Gerät herausfischen.

Das Betriebsgeräusch ist kein wahrer Ohrenschmaus, aber gerade noch erträglich im Betrieb mit 72 dB im Leerlauf. Das entspricht in etwa einem Staubsauger in Betrieb. Wie bei vielen Aktenvernichter typisch hat auch der Duronic PS712 mit seinem 200 Watt Motor ein Leistungsproblem und gleich das durch höhere Drehzahl am Anfang aus – man hört das am typischen „Aufjaulen“ bis der PS712 den Leerlauf erreicht hat. Ziel ist es dabei leistungsschwache Schneidmotor hochzufahren, um die Schneidleistung durch höhere Umdrehungszahlen ausgleichen. Wir bemängeln vor allem das Verarbeitungsgeräusch dieser Aktenvernichter – hierbei ist der Duronic PS712 aber immer noch im Lautstärke-Mittelfeld und damit angenehmer als die Mehrzahl seiner „Kollegen“.

Produktinformationen: | Technische Details:

Wie und was haben wir getestet?:Duronic PS712 Aktenvernichter

Wir haben den Duronic PS712 mit (laut Anleitung) maximal 5 Blatt (80 g / qm-Papierqualität) pro Durchgang belastet. Also haben wir kleine fünf-Blatt Stapel abgezählt und eingeworfen – Heft- und Büroklammern waren übrigens kein Problem – der Hersteller empfiehlt extra diese vorher zu entfernen. Das schont das Material der Metallschneiden. Mit 72 dB Lautstärke startet das Gerät im AUTO-Modus, bevor das Papier zerschnitten wird. Nach (handgestoppten) 5 Sekunden für ein Einzelblatt und 6,5 Sekunden für ein 5-Blatt-Stapel stoppt der Duronic PS712 selbständig den Verarbeitungsvorgang. 

Maximal 5 Blättern (80 g / qm Qualität) legen die Obergrenze der 2 Minuten-Dauerbelastung beim Schneidvorgang fest, die gerade noch so durchgeht, ohne zu schneller Überhitzung und/oder Papierstaus zu führen. Wir konnten auch 6 Blatt in der nächsten, leichteren Papierqualität (70 g /qm) durchbringen, aber nicht dauerhaft Papierstaufrei. Beim PS712 war im Test empfindlich gegen Papier an der oberen Mengengrenze – also ab 4 Blatt – das nicht ganz gerade eingelegt wurde und sich beim Einzug gefaltet hat. Durch diese Faltung ist die 5-Blatt-Belastungsobergrenze überschritten, denn dadurch wirken die Blätter dicker und der PS712 blockiert sofort. 

Man hört deutlich bei der fünf-Blätter-Durchlast, dass der PS712 Momentum bei dieser Menge schon zu kämpfen hat – aber er schafft es zumindest – für 2 Minuten. Die Bearbeitungs-geschwindigkeit sinkt dabei bereits stark ab (von 5 auf knapp 7 Sekunden) und der Motor erwärmt sich mess- als auch fühlbar. Bei dieser Maximallast ist leider auch nur ein Dauerbetrieb von knapp über 2 Minuten möglich (gemessene Minuten 1:55 bis 2:14). Die Abkühlpause dauert danach mindestens 43 Minuten – liegt also im besten Fall leicht unter den offiziellen Angaben von 45 Minuten. 

Der „Sweetspot“, das heißt, der optimale Punkt der Verarbeitung, also möglichst lange zu arbeiten, ohne die Abkühlphase auszulösen, liegt bei maximal 3 Blatt. Möchte man also eine maximale Menge an Papier im Dauereinsatz verarbeiten, sollte man beim PS712 eine Dauerleistung von 3 Blättern gleichzeitig nicht überschreiten. Die Zeit für den „Dauereinsatz“ ohne Überhitzung liegt dann bei etwas über 3 Minuten.

„Normale“ Tackernadeln sind kein Problem – Büroklammern (auch keine großen!) empfiehlt der Hersteller vorher zu entfernen. Duronic schließt ein paar Medien von der Verarbeitung aus: Zeitungen, Folien, laminierte Dokumente, Etiketten, Plastikfolien und CDs/DVDs – Kreditkarten werden dagegen in 2 Sekunden auf das gleiche Format zerschnitten wie das Papier. Die Kreditkartennummer wiederherzustellen erscheint unmöglich, genau so sauber sind Magnetstreifen und Chip auf der Kreditkarte zerstört. Leider hat der Duronic PS712 keinen separaten Auffangbehälter für Plastikschnipsel von Kreditkarten. Wir haben uns daher mit einer alten Brotdose beholfen, die wir unter dem Einwurfschlitz gestellt hatten.

Fazit:

Der Duronic PS712 ist ein zuverlässiger P-4 Aktenvernichter, wenn man ihn nicht dauernd mit der maximalen Dauerlast betreibt. Er bringt einen hohen Sicherheitsstandard von P-4 (4 x 40 mm Schnipseln) und eine ausreichend großen Auffangbehälter (12 Liter für ca. 210 Blatt in Papierschnipseln) mit, für Home-Office. Für ein kleines Büro ist die Dauerbelastungsgrenze mit 2 Minuten zu gering. Wer CDs/DVDs zerschnitten haben will, muss mit einer stabilen Schere vorliebnehmen – Kreditkarten sind in Sekundenschnelle so kleingeschnitten wie das Papier. 

Wir empfehlen den Duronic-Aktenvernichter jedem, der einen guten Aktenvernichter zu einem vernünftigen Preis sucht. 

Am Rande bemerkt – die Übersetzung der Bedienungsanleitung auf Deutsch war wohl ein Problem für den Übersetzer, oder eher das Übersetzungsprogramm. Es wirkt an viele Stellen unfreiwillig komisch – man erkennt aber was gemeint sein könnte. Hier wörtlich: 

So lösen Sie einen Papierstau:

  1. Schalten Sie das Gäret und warten Sie mindestens 40 Minuten, um die thermische Überlastung wiederherzustellen.

… und war sonst noch etwas?:

… ach ja, der Hersteller empfiehlt nirgendwo in der Anleitung die regelmäßige Nutzung von Pflege-Ölen. Dies ist aber wichtig, um die Lautstärke konstant und die Schneidleistung hoch zu halten. Pflege-Öl-Papiere, kann man bei jedem größeren Hersteller beziehen. Das Öl-Papier lässt man nach der Behälterleerung einmal durchlaufen – das ist alles.

8.2Expert Score
Duronic PS712 Aktenvernichter test Duronic PS712 Aktenvernichter – Kompakter Shredder bis zu 5 A4 Blatt – 12 L Auffangbehälter – Kreuzschnitt GDPR: Datenschutz – Ideal für Kleinbüro, Freiberufler, Privatgebrauch test  Erster Eindruck: Heute ist der Duronic PS712 bei uns im Test – auf dem Papier der zweitkleinste Aktenvernichter der Marke Duronic – wenn man den Tragehenkel eingeklappt lässt. Nachdem […]
Sehr gut!
8.1
PROS
  • (+) Preis – Leistungsverhältnis in Ordnung bei der Zielgruppe: privater Haushalt.
  • (+) gute Sicherheitsstufe P-4 für das Home-Office.
  • (+) Strom (eingesteckt = ca. 1 Watt, Standby 3 Watt).
  • (+) Füllstand des Auffangbehälters gut einsehbar.
  • (+) geringes Gewicht und kleine Bauart (etwa DIN A4-Blatt Größe) mit praktischem Tragegriff.
CONS
  • (-) erhöhte Lautstärke von 72 dB, aber nicht ungewöhnlich in dieser Preisklasse.
  • (-) nur kurze Maximal-Last-Laufzeit von 2 Minuten, danach im besten Fall ca. 43 Minuten Abkühlpause, aber ausreichend für die Home-Office-Nutzung. 
Sehr gut!
8.1
Duronic PS712 Aktenvernichter test
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