Dokumentenvernichter

Dokumentenvernichter – Akten einfach in den Schredder legen

Dokumentenvernichter sind eigentlich handelsübliche Aktenvernichter, der manchmal auch Reißwolf genannt wird – vor allem von den professionellen Massen-Papiervernichtern, die mit speziellen Lastwagen zu den Kunden fahren um ganze Aktenschrankwände zu zerschneiden. Ein Dokumentenvernichter erfüllt die gleichen Funktionen, wie ein Aktenvernichter, denn er zerschneidet Dokumente aus Papier, die normalerweise im Büro anfallen und (teilweise) vertrauliche Firmeninformationen erhalten. Die Dokumente werden so klein zerschnitten, dass sie völlig unleserlich werden – zum Beispiel bei Sicherheitsstufe P-5 wird jede DIN A4 Seite in über 2000 Schnipsel zerteilt). Weitere Details zu Dokumentenvernichter im folgenden Text:

Wissenswerte Grundinformationen zum Gerät

Dokumentenvernichter zerschneiden mit Hilfe von rotierenden Messern (für Streifenschnitt) oder Schneidwalzen (für Partikel/Schnipsel) dies entspricht speziellen, DIN-normierten Sicherheitsstufen. Die Hersteller müssen diesen StufenGenie 255 CD Aktenvernichter entsprechende Geräte liefern, um ihre Geräte mit den technischen Sicherheitsstufen auch bewerben zu können. Dabei sind die einzuhaltenden Größen der Papier-Schnipsel unbedingt einzuhalten. Besser oder feiner geht natürlich immer.

Neben dem Zerschneiden von Papier gibt es auch Kombi/Hybrid-Geräte die nicht nur Papier sondern auch andere „Büro“medien zerschneiden, wie zum Beispiel, CDs/DVDs/Kreditkarten, Karton, Filmmaterial und anderes. Die Kombi-Geräte haben in der Regel einen eigen Einwurfschlitz für CDs/DVDs/Kreditkarten usw. Die besonders gut durchdachten Geräte, haben auch einen eigen Auffangbehälter für diese Medien. Damit man die zerschnittenen Plastikteile nicht wieder aus dem Papier heraussuchen muss.

Die Dokumentenvernichter haben auch die gleiche Form wie die Aktenvernichter. Grundsätzlich sind auf der oberen Seite die Schneidmotor, oder die Walzenangebracht. Darunter befindet sich der Auffangbehälter für die jeweiligen Medien. Je nach Qualität und Leistungsfähigkeit des Motors kann die Verarbeitungsgeschwindigkeit und die Lautstärke des Dokumentenvernichters stark schwanken. Bei schwachen Motoren, muss dieser zuerst stark beschleunigt werden, was in der Regel zu einem lauten „Aufjaulen“ führt. Je hochwertiger und stärker der Motor ist, um so leiser ist er in der Regel auch. Die Qualität des Motors erkennt man in der Regel am schnellsten am Verarbeitungsgeräusch (50-60 dB sind ideal – je kleiner diese Zahl ist, desto leiser arbeitet das Gerät) und an einer hohen Zahl von zu verarbeitenden Blättern pro Durchgang. Verarbeitungsgeschwindigkeiten von 2-3 Metern pro Minute sind mittlerweile Industrie-Standard. Je schneller aber ein Motor arbeitet um so lauter wird er in der Regel auch, weil die meisten Gehäuse keine Schalldämmung haben. Preiswerte Modelle fallen auf durch Verarbeitungsgeräusche jenseits der 70 dB. Gerade in Büros, wo es eine ruhige, konzentrierte Umgebung ankommt, wird Lärm die Arbeit stören.

Ist die Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors zu gering, kann es leichter und auch häufiger zu Papierstaus kommen. Haltet euch also unbedingt an die Vorgaben des Herstellers.

Tipp! Bei allen Maschinen muss man in erster Linie vorsichtig sein, und Gegenstände die nicht in de Dokumentenvernichter gehören, möglichst weit weg aufbewahren – wie zum Beispiel Krawatten und Finger. Die Industrie hat hier verschiedene Verfahren entwickelt, wie man Finger in der Nähe des Einwurfschlitzes erkennen, und dann das Gerät sofort stoppen kann. Hier sei einmal beispielhaft die SafeSense-Technologie von Fellowes erwähnt. Diese verhindert, dass Finger, insbesondere die von Kindern (bei privater Nutzung), in Mitleidenschaft gezogen werden. Berührt man den Slot der Papierzufuhr mit einem Finger, stoppt der Shredder sofort ab. Andere hochwertige Hersteller haben ähnliche Verfahren entwickelt.

Weiterführende Details zu den Dokumentenvernichtern:

Einige Informationen über Dokumentenvernichter sind noch wichtig:

Die Schneidwellen oder rotierenden Messer sind heutzutage bei allen Herstellern (von den ganz billigen Baumarkt-Geräten abgesehen) aus speziell gehärtetem Stahl gefertigt, welches ein lange Geräte-Lebenszeit bedeutet – und bei manchen Herstellern auch Büroklammer vertragen. Viele Hersteller geben eine eigene Garantie auf das Schneidwerk, das deutlich länger ist als die 2 Jahre Funktionsgarantie der EU. Hier sei speziell die deutsche Firma HSM erwähnt, die nicht nur in Deutschland fertigt, sondern auch auf ihre Stahl-Schneidwellen eine lebenslange Garantie geben.

Bei Kombi-Geräten gibt es nicht nur den Papier-Einwurfschlitz, sondern auch einen Einwurf für andere Medien. Dies ist aber geräteabhängig und wird vom Hersteller extra ausgewiesen und schon auf der Karton-Verpackung deutlich gemacht. Nicht jeder Hersteller kann garantieren, dass zum Beispiel Kreditkarten im Papierschlitz nicht zu Beschädigungen führen können. Lest daher immer erst die Bedienungsanleitung durch. Diese besteht zwar zumeist aus Piktogrammen, damit der Hersteller die Übersetzung einsparen kann. In der Regel gibt es aber eines (wichtiges) Kapitel in der Anleitung, wo der Umgang des Geräts mit verschiedenen Medien beschrieben wird.

Bei der Papiervernichtung geht es in erster Linie um die Qualität des Schneidwerks und die Größe der Papierreste und die Unlesbarkeit der Papierreste. Alles richtet sich nach den DIN-Normen für die Größe der Papierschnipsel. Die einen Geräte erzeugen Streifen, die anderen kleine rechteckige Schnipsel (Cross-Cut/Kreuzschnitt) Je höher die Sicherheitsstufe umso kleiner werden die Papierreste. Mit einer noch bezahlbar hohen Sicherheitsstufe P-5 sind es zum Beispiel nur noch 2 x 15mm (Geräte kosten rund 150-300€) – darüber hinaus P-6 sind schon über 1500€ fällig und bei P-7 sogar fast 3000€. Diese Geräte gibt es allerdings auch nicht mehr bei Amazon :o). Bei einer Partikelgröße von 1x5mm ist das Papier schon eher Staub als kleine Schnipsel. Also nicht für Karneval.

Die rotierenden Schneidwalzen sind dem Streifenschnitt an Feinheit meilenweit überlegen. Dieses Streifenschnitt-Verfahren ist kann nur bis zur Sicherheitsstufe 3 mithalten (2 mm breite Streifen). Dokumentenvernichter arbeiten zumeist mit Stufe 2 oder 3. Stufe 1 wäre sinnlos, da man das zerschnittene Papier in 2 Minuten wieder herstellen könnte. Das ist ja nicht der Sinn eines solchen Gerätes, da könnte man das Papier ja auch gleich zerreißen. Möchte man feineren Schnitt des Papiers als Sicherheitsstufe 3 muss an zwangsläufig zu den Geräten mit Schneidwalzen, sprich Aktenvernichtern wechseln.

Vor- und Nachteile des Dokumentenvernichters

  • Vor allen für kleine Büros und den Privathaushalt
  • wenig Platzbedarf
  • nur geringe Papiermenge vorgesehen

Dokumentenvernichter sind normale Aktenvernichter, die nur für geringe Mengen an Papier ausgelegt sind (rund 5 bis 6 Blatt werden pro Durchgang zerschnitten. Im privaten Haushalt werden häufig Dokumentenvernichter eingesetzt, im Büro werden höhere Anforderungen an Diskretion gefordert (Firmengeheimnisse) und hier werden vor allem Geräte mit Kreuzschnitt eingesetzt.

Liste zuverlässiger Dokumentenvernichter- Modelle 

Nachfolgend findet Ihr eine Liste von Dokumentenvernichtern, die qualitativ sehr gut, gut oder „ganz Ok“ sind, vor allem sind es Geräte, bei denen man „nichts falsch“ machen kann, sprich es besteht nicht die Gefahr, dass man „Schrott“ kauft:

Platz 1: HSM SECURIO C14, Sicherheit P-2, 12 Blatt // sehr gut

Platz 2 HSM shredstar S10, Sicherheitsstufe P-2, 10 Blatt (CD-Shredder) // sehr gut

Platz 3: Rexel S5, bis zu 5 Seiten, Sicherheitsstufe P2 // gut

Platz 4 Rexel Prostyle+, 7 Blatt Kapazität // gut

Platz 5 Olympia ‎PS 38 CD – Sicherheitsstufe P2, 8 Blatt, (CD -Shredder) // befriedigend

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