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Welche Schnittverfahren gibt es?

 

 

 

Grundsätzlich wird zwischen den Schnittverfahren Streifenschnitt und Kreuzschnitt unterschieden.

 

Streifenschnitt

Das Schnittgut wird in dünne Streifen geschnitten. Aktenvernichter der Sicherheitsstufen 1 (Link) oder Sicherheitssufe 2 (Link) benutzen üblicherweise das Streifenschnittverfahren.
Hierdurch lassen sich nur Streifen erzeugen – will man es „den Interessierten“ nicht allzu leicht machen, sollte man wie IMMER auf eine gute Durchmischung der Streifen oder des Schnittgutes allgemein achten (am Besten mit der Hand in der Altpapiertonne gut „durchrühren“). Das Erschwert (!) das Wiederauffinden der passenden Streifen.
Zusätzlich kann man noch dazu übergehen vertrauliche und nicht-vertrauliche Blätter zu schreddern, z.B. Fehldrucke, Briefumschläge o.a. Altpapier.

Bitte denken Sie daran – solche Maßnahmen können die Wiederherstellung Ihrer Daten von fremder Seite nur erschweren oder hinauszögern und nicht verhindern.
Auf dieser Seite zeigen wir Beispiele für alle genormten Sicherheitsstufen 1 bis 5 (nach DIN Norm 32757, bzw. sein Okt.2012 nach DIN 66399-1+2) und Sie können selbst erkennen, dass man bei den Aktenvernichtern der Sicherheitsstufen 1 & 2 nicht allzu große Anstrengungen braucht, um die Streifen aufzufinden und wieder zusammenzufügen.

 

Kreuzschnitt

Hier wird das Schnittgut zusätzlich noch einmal quer geschnitten – dadurch ergibt sich die empfohlene Sicherheitsstufe 3 (Link). Dieses Verfahren ist wesentlich sicherer, als der Streifenschnitt und wird allen Unternehmen und auch Privathaushalten empfohlen. Möchte man das recht sichere Verfahren noch verbessern, kann man mit der Hand für eine gute Durchmischung des Schnittgutes sorgen (z.B. in der Altpapier-Tonne) und/oder einfach ab und zu unwichtige Papiere mitschreddern (z.B. Fehldrucke, Briefumschläge, o.a. Altpapier).
Dadurch wird das Auffinden der wichtigen Information aus den Schnippseln zusätzlich erschwert und ein Rekonstuktion Ihrer Daten unmöglich, bzw. extrem teuer.

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One comment

  1. Mein Aktenvernichter hat nur Streifenschnitt, für den Privatgebrauch reicht das aber meiner Meinung nach. Was es noch gibt ist Partikelschnitt und Mikroschnitt. Für besonders geheime Daten empfiehlt sich der Mikroschnitt, also speziell für Unternehmen. Die Modelle, die das können, kosten dann aber auch etwas mehr. Aber die Vernichtung der Daten ist somit sicher.

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