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Warum Sie keinen billigen Aktenvernichter kaufen sollten?

Zu Billig ist oft zu teuer

Würden Sie sich von einem Metzger operieren lassen? Oder lassen Sie Ihr Auto von einem Pfuscher reparieren? Sicher, Sie können im ersten Moment jede Menge sparen. Doch die Folgekosten belaufen sich in der Regel auf ein Vielfaches. Sie sparen also am falschen Ende, mit fatalen Folgen.

Genauso verhält es sich mit Aktenvernichtern, wenn Sie sich ein billiges Gerät kaufen, bezahlen Sie am Anfang wenig Geld, die Folgekosten belaufen sich aber oftmals auf ein Vielfaches.
Ob es nun Ihre privaten Rechnungen sind, die Ihr neugieriger Nachbar oder ein interessierter Dritter im Papiermüll „findet“, oder im gewerblichen Bereich: wo es viele personen- oder unternehmensbezogene vertrauliche Daten mit hohem Missbrauchspotenzial gibt (nach § 3 BDsG) – immer geht es darum die Datenträger (hier zumeist Papier und Plastikkarten) nach Ende der Aufbewahrungspflicht so zuverlässig zu zerstören, dass persönliche oder Firmendaten nicht wieder hergestellt werden können.

Die Schnittgröße der einzelnen Sicherheitsstufen finden sie hier – dort können Sie selbst sehen und einschätzen, wie schwer es denn sein könnte, die Sicherheitsstufe 2 zu überwinden und Ihre „vernichteten“ Unterlagen wieder lesbar zu machen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt (Link) mindestens Sicherheitsstufe 3 (Cross-Cut / Kreuz-Schnitt-Verfahren)

Nachteile von billigen Aktenvernichtern

Bei den billigen Geräten ist die Lebensdauer oftmals recht kurz. Sollten Sie versehentlich ein zusammengetackertes Dokument in den Reißwolf stecken, kann dieses ihn außer Gefecht setzen. Mehrseitige Dokumente mag er schon gar nicht. Wer hat schon die Zeit, jede Seite einzeln in den Schredder zu stecken? Das Gerät überhitzt schnell und braucht dann 30-40 min Pause. Eine brauchbare Hitzeschutzabschaltung haben oft nur höherwertige Papiervernichter. Als weitere Negativmerkmale sind zu kleine Auffangbehälter, oft auftretende Papierstaus und eine (kurze) Betriebslautstärke wie ein Staubsauger (rd. 75 dB aus 1 m Entfernung). Ausserdem sind Billiggeräte oft nur mit einem billigen Schneidewerk ausgestattet, was die Lebensdauer begrenzt – wie oft möchten Sie sich denn immer wieder ein neues Gerät kaufen?

Hochwertige Aktenvernichter bieten ein hohes Maß an Sicherheit

Vertrauliches und umfangreiches Schriftgut entsorgt man besser in einem professionellen Aktenvernichter, der auch hält, was er verspricht. Personenbezogene Daten (nach § 3 BDsG) müssen ohnehin in einem Papiervernichter mit der Sicherheitsstufe 3-6 vernichtet werden. Billiggeräte haben meist nur die beiden untersten Sicherheitsstufen. Datenschutzverletzungen können einen teuer zu stehen kommen. Wer auf das einfachste Gerät zum günstigsten Preis gesetzt hat, spart nicht immer klug.

Sie sollten sich also besser nicht irgendeinen Schredder kaufen, sondern einen professionellen Aktenvernichter, mit dem Sie den Datenschutz wirksam umsetzen können. Für Firmeninterna und vertrauliche Daten gibt es ohnehin genaue Vorschriften, wie man diese sicher lagert und gegebenenfalls vernichtet. Was den Schredder im Streifenschnitt, im Mikroschnitt oder im Partikelschnitt verlässt, ist für niemanden mehr zu rekonstruieren. Professionelle Aktenvernichter werden sogar auch mit Kreditkarten, Heftklammern in Dokumenten oder CDs fertig. Der Geräuschpegel solcher Geräte kann unterschiedlich hoch sein. Die leisesten Geräte am Markt haben nur noch rund 50 Dezibel. Wer einen Profi-Schredder mit Einlegemöglichkeit bis zu 750 Blatt sucht, wird heutzutage sogar auch fündig

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